Patienteninformation: Cyriax

Was ist die Therapiemethode nach Cyriax?
Die Methode nach Cyriax gehört zu den Manualtherapien und dient der funktionellen Weichteildiagnostik und -behandlung. Sie wird vorwiegend zur Lokalisierung und Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen im menschlichen Körper eingesetzt. Sie gliedert sich in die Befunderhebung und die eigentliche Therapie.

Nach dieser Methode werden Störungen des Bewegungsapparates in sogenannte Strukturschäden eingeteilt, die durch die Befunderhebung lokalisiert werden. Im Anschluss erfolgt die lokalisationsbezogene Therapie der jeweiligen Strukturen. Das heißt, dass die als Störfaktor exakt herausgearbeitete Struktur unter anderem mit Querfriktionen behandelt wird, um Adhäsionen (Verklebungen) zu lösen bzw. zu verhindern. Zur Anwendung kommen außerdem Untersuchungs- und Behandlungstechniken speziell für die Wirbelsäule.

Woher kommt diese Therapieform?
Der englische Orthopäde James Cyriax hat diese Methode in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und bekannt gemacht.

Wann kann die AMP helfen?
Die Manualtherapie nach Cyriax kann bei entzündungsartigen Schmerzzuständen an Sehnen, Bändern und Muskel-Sehnen helfen. Häufig treten diese an den Fuß-, Hand-, Schulter- oder Kniegelenken auf. Der sogenannte „Tennisarm“ kann z. B. mit der Cyriax-Methode sehr effektiv behandelt werden.

Wer führt die Behandlung durch?
Physiotherapeuten absolvieren eine spezielle Fortbildung zur Cyriax-Methode.