Patienteninformation: McKenzie-Konzept

Was ist das Mckenzie-Konzept?
Es ist ein Verfahren zur Diagnose und Therapie von Störungen an der Wirbelsäule und den Gelenken der Extremitäten. Das Besondere dieses Konzepts ist die aktive Beteiligung und Selbstverantwortung der Patienten über ihre Beschwerden. Die Behandlung basiert auf der Wissensvermittlung an die Patienten und dem Erlernen bestimmter Selbstbehandlungsstrategien. Zentraler Punkt der Behandlungsmethode ist das Schmerzverhalten des Patienten.

Woher kommt diese Therapieform?

In den 1960er Jahren entwickelte der aus Neuseeland stammende Physiotherapeut Robin McKenzie seine eigene Methode zur Untersuchung und Behandlung von Wirbelsäulenschmerzen.

Wann kann das McKenzie-Konzept helfen?

Es wird bei allen Beschwerdeformen der Wirbelsäule, besonders auch bei Bandscheibenproblemen mit großem Erfolg angewandt. Auch im Bereich der peripheren Gelenke wird es häufig eingesetzt. Besonders wirksam ist dieses Konzept für Patienten, die wiederholt Probleme mit der Wirbelsäule haben. Hier kann das Entwickeln und Erlernen von individuellen Übungen helfen, die Wirbelsäule zu stabilisieren und so Rückfälle zu verhindern oder zu vermindern.

Wer führt die Behandlung durch?

Physiotherapeuten, die eine spezielle Fortbildung zum McKenzie-Konzept absolviert haben, so wie sie das McKenzie Institut europaweit anbietet.